Behandlungsphilosophie: Es geht immer was!

Es gibt im Leben einfach Phasen, in denen es richtig schwer fällt optimistisch zu bleiben, schnell stellen sich dann Gedanken ein wie: „mein Fall ist hoffnungslos, bei mir kann man eh nichts mehr machen, ich bin austherapiert!“ Im Gegenteil, sage ich, jetzt fangen wir mit der Physiotherapie erst richtig an!

Gerade bei Patienten mit chronischen Problemen kommt es oft zu den spektakulärsten Verbesserungen. Bsp.einer 67-jährigen Patientin mit Rippenwirbelgelenkblockierung, 5 Jahre Schmerzen im Brustraum, Fachärztemarathon hinter sich, nach einer physiotherapeutischen Behandlung durch Deblockierung schmerzfrei, hat vor Freude gleich eine Busfahrt zum Konzert der Kastelruther Spatzen gebucht, darauf hatte sie fünf Jahre verzichten müssen.

Bsp. 28-jähriger Patient, mit 15 Jahren beim Motocross aus großer Höhe auf den Rücken geprallt, musste den Sport aufgeben und litt unter ständig wiederkehrenden Schmerzen des gesamten Brustraums, war deshalb auch mehrmals in stationärer Behandlung, ohne Erfolg. Auch hier konnten nach Lösung des verbackenen Bindegewebes in wenigen Behandlungseinheiten die Blockierungen aufgelöst werden. Seitdem ist seine schwere körperliche Arbeit ohne Schmerzmedikamente wieder ausführbar, Patient hat sogar mit Sohn das Motocrosstraining wieder aufnehmen können.

Bsp. 45-jährige Patientin, Kosmetikerin, seit Jahren starke Schmerzen im Ellbogengelenk, sowohl bei der Arbeit, als auch in Ruhe, nach einer Behandlungsserie mit 10 Einheiten Manueller Therapie vor drei Jahren schmerzfrei, und das bis zum heutigen Tag..

Neben diesen schnellen Erfolgen gibt es natürlich auch körperliche Fehlfunktionen, für deren Behebung das Team Patient/Therapeut Monate, teilweise, nach schweren Frakturen oder Operationen, bis zu einem Jahr, zusammen arbeiten muss, bevor ein normales (Arbeits-)Leben wieder möglich ist. Aber auch da steht der Therapeut Ihnen zur Seite.

Weit gefaßt kann man sagen, dass in der Regel leichte Verletzungen oder Überlastungssyndrome in sechs Behandlungen erfolgreich verbessert werden können, für eine bleibende körperliche Anpassung an höhere Leistungen sollten zwischen 15 und 20 Behandlungen in einer Frequenz von zwei bis drei mal pro Woche, durchgezogen werden.

Golferellbogen bzw. -arm (Epicondylitis humeri ulnaris bzw. medialis)

6. Juli 2015|Categories: Ellenbogen, Therapien|

Die Handgelenks- und Fingerbeugermuskeln setzen in einem sehr kleinen Bereich am inneren Oberarmknochen an, den Spitz kann man beim Tasten gut spüren. Dort kann sich schnell mal im Übergang Sehne-Knochenhaut eine Überreizung einstellen. Beim Golf [...]

Was ist ein Lip- oder Lymphödem?

2. Juli 2015|Categories: Oberschenkel / Po, Therapien|Tags: , , , , |

Das Lymphödem Durch eine angeborene Unterfunktion der Lymphgefässe oder operative Entfernung von Lymphknoten kann die Zwischenzellfĺüssigkeit nicht mehr ausreichend zum Herz zurücktransportiert werden. Dadurch bleiben zuviel Eiweisstoffe in der Matrix liegen, was zu Verklebungen bis [...]