Ein nicht unerheblicher Teil meiner Klientel „erarbeitet“ sich in bester Absicht körperliche Schmerzen durch ein Fitnesstraining.

Am häufigsten treten diese in den Schultergelenken und im unteren Abschnitt der Wirbelsäule auf. Hier biete ich meinen Patienten an, sie in einer Trainingseinheit zu begleiten, um herauszufinden, bei welchen Übungen sie falsche Bewegungsabläufe zeigen, die zu Scherkräften und unphysiologischen Bewegungsmustern führen können, dies erfolgt immer in Absprache mit dem Fitnessstudiobetreiber, damit sich Physiotherapeut und Trainer austauschen. Es geht nicht um Zweifel an der Kompetenz des Kollegen, nur der Blickwinkel unterscheidet sich. Die Diplomsportlehrer möchten gesunde Menschen fit machen, der Physiotherapeut weiß um die speziellen Schwachstellen und möchte den Patienten erstmal von gehandicapt auf normales Gesundheitslevel heben. Deshalb biete ich auch Fitnesstudiobetreibern an, ihre Mitarbeiter auf diese speziellen Anforderungen zu schulen, was gut angenommen wird.

Persönlich bin ich ein Anhänger des High Intensity Training (HIT), bei dem eine Muskelgruppe in einer einzigen Serie in langsamen, kontrollierten Bewegungsabläufen bis zur Erschöpfung beansprucht wird, wodurch es zur effektivsten Anpassung (Superkompensation) der körperlichen Leistungsfähigkeit kommt.

Zusätzlich ist der geringe Zeitaufwand ein Vorteil, zwei Trainingseinheiten von einer halben Stunde erlaubt der Terminkalender eher als ein Serientraining.

http://www.mitterlehner-training.com/