Der Mausarm bzw. Tennisarm entsteht durch eine Dauerspannung der Handgelenks- und Fingerstreckmuskulatur, z.B. durch Schreibarbeit mit Tastatur und Mausführung, oder durch ruckartige Impulse auf den außen liegenden Ellbogengelenksanteil, wie z.B. beim Rückhandschlag im Tennis.
Dies kann dazu führen, dass sich am Übergang der Sehnen der Unterarmmuskulatur in die Knochenhaut am Oberarmknochen eine dauerhafte Entzündung entwickelt, die jede Alltagsbewegung zur Quälerei werden läßt.

Physiotherapeutische Ansätze:

Die Überspannung der Unterarmmuskulatur muß reduziert werden, z.B. durch Faszientechniken, indem die Hüllen der Muskeln und Muskelfasern geschmeidiger gemacht werden, über Kinesiotaping, PNF und E-Technik nach Hanke kann die Muskulatur dauerhaft wieder auf ihre Normalspannung eingestellt werden. Die belastende Tätigkeit wird analysiert, um durch kleine Änderungen in Arbeits- und Bewegungsabläufen, um ein Wiederkehren der Symptome zu verhindern.