Benedikt Schweighart

Haben Sie es schon vermutet? Ja, es stimmt, der Praxisinhaber hat einen Migrationshintergrund.

Was bewegt einen Piefke in fortgeschrittenem Alter ins Innviertel zu übersiedeln? Eine äußerst attraktive und charmante Riederin natürlich, von denen es viele geben muß, denn ich kenne bereits zwei weitere Augsburger, die Ried als neue Heimat einer Zweierbeziehung gewählt haben. Aber auch in die Stadt selbst mit ihren wunderschönen Plätzen mit Häuserfassaden im Salzachstil kann man sich verlieben.

Als sich dann vor drei Jahren die Möglichkeit ergab Räumlichkeiten in der Physiotherapie-Praxis im alten Stadion zu mieten, habe ich meine Selbständigkeit in Augsburg aufgegeben, und 2012 den Neuanfang in Ried gewagt. Und gewonnen. Denn die Innviertler sind ein besonders sympathischer Menschenschlag, auch wenn jetzt jedem von Ihnen eine Person einfällt, auf die das partout nicht zutrifft, die große Mehrheit ist freundlich, fleißig, hilfsbereit, auch wenn es Sprachbarrieren gibt. Die geduldigen Verkäuferinnen an der Spar-Fleischtheke reagieren sehr gelassen, wenn ich ein Pfund Hackfleisch anschaffe, und geben mir dann halt ein halbes Kilo Faschiertes. Wie überhaupt die Sprache der Eingeborenen erstaunlich viele Begriffe kennt, die man im Lauf der Zeit in seinen Wortschatz aufnimmt. Allerdings kann ich bis heute nicht 10 Deka richtig betonen, aber im Gespräch mit meinen Patienten funktioniert die Kommunikation tadellos.

Wenn Sie also eine gesundheitliche Einschränkung haben, dann kommen Sie zu mir in die Praxis, da kann ich meine Hände sprechen lassen, und sollten unerwartete Verständnisschwierigkeiten auftreten, dann würde die oben genannte, charmante Riederin als Dolmetscherin einspringen.

Ihr Benedikt Schweighart